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Stahlgaragen - ein guter "Plan B"!

Das „achte Weltwunder" sind verputzte Stahlgaragen sicherlich nicht – aber aus den klapprigen „Blechbüchsen" von einst sind optisch mittlerweile richtige Schmuckstücke geworden! Dank moderner Außenputze in feiner Putzstruktur lassen sich diese Garagen optisch kaum noch von einer gemauerten Garage oder einer massiven Betongarage unterscheiden. Sie fügen sich somit perfekt und harmonisch in das Gesamtbild Ihres Wohngrundstücks ein.
  



Der echten Vorteil: Flexibilität!

Stahl ist ein modernes Hightech-Produkt und besticht durch seine enorme Stabilität und Langlebigkeit. Aus der modernen Baubranche ist dieser Werkstoff überhaupt nicht mehr wegzudenken. Er lässt sich hervorragend mit anderen Materialien kombinieren und bietet eine enorme Flexibilität, um Ihre Wunschgarage ganz individuell nach Maß herzustellen. Es können fast alle Größen gebaut werden – sogar konische Formen sind problemlos machbar!

Der entscheidende logistische Vorteil der Stahlversion liegt auf der Hand: Die gesamte Garage wird in kompakten Einzelteilen angeliefert. Dadurch ist eine Zufahrt oder Anlieferung praktisch auf jedem Grundstück möglich! Notfalls können die robusten Einzelelemente von unseren Monteuren auch über kurze Distanzen von Hand getragen werden.

Knallharte Aufklärung: Was Ihnen viele Stahlanbieter gern verschweigen:

Aber auch hier gilt bei uns: Bitte glauben Sie nicht allen geschönten Ausführungen im Netz auf den oftmals toll gestalteten Seiten der verschiedenen Stahlanbieter! In den meisten Fällen werden Ihnen dort ausschließlich die Vorteile der Stahlbauweise präsentiert. Die handfesten Nachteile werden jedoch komplett unter den Teppich gekehrt.

Der Rechentrick mit den Montagekosten:

Aus der „Hilflosigkeit ehrlicher Vorteile" heraus schreiben viele Anbieter beispielsweise stolz, dass Sie für den Aufbau keinen schweren Spezial-Lkw oder Autokran benötigen. Das stimmt zwar – ABER was man Ihnen verschweigt: Der aufwendige Aufbau einer Doppelgarage in Stahl durch ein mehrköpfiges Montageteam dauert manchmal über zwei Tage. Diese Arbeitszeit übersteigt mittlerweile finanziell oft schon die Kosten für den Lkw-Einsatz bei einer Betongarage!

Da kann unser Versetzer-Lkw-Fahrer wohl nur müde lächeln: Er ist bei einer Beton-Einzelgarage in ca. 30 Minuten komplett fertig, bei einer Doppelgarage dauert es gerade einmal 2 bis 3 Stunden. Aber darauf kommt es eigentlich überhaupt nicht an!

Das Märchen von den eigenen Aufbauteams:

Viele Stahlgaragenanbieter werben offensiv mit angeblich eigenen Aufbauteams. Auch das entspricht leider viel zu selten der Wahrheit. Oftmals kommt am Montagetag in Realität der „Subunternehmer vom Subunternehmer" auf Ihre Baustelle – und das handwerkliche Ergebnis ist dann leider allzu oft dementsprechend mangelhaft.

Die Wahrheit über den fehlenden Boden:

Das eine Stahlgarage ab Werk überhaupt keinen Boden besitzt, wird meistens komplett verschwiegen. Wenn Sie aktiv danach fragen, wird Ihnen dieser Umstand gerne sogar noch als toller „Vorteil" verkauft. Das entspricht keineswegs den Tatsachen! Egal ob Sie sich später für eine Pflasterung mit Streifenfundamenten oder für eine gegossene Beton-Bodenplatte entscheiden: An die unschlagbaren Vorteile und die Dichtigkeit der integrierten Bodenversion einer massiven Betongarage kommen Sie mit einer Stahlkonstruktion niemals heran.

Sichtbare Fugen und starre Putz-Vorgaben:

Das eine modulare Stahlwand konstruktionsbedingt immer sichtbare Fugen aufweist, die aus dem Zusammenbau der Einzelteile resultieren, lesen Sie fast nirgends. Manchmal werden diese Fugen im Nachgang mehr oder weniger erfolgreich geschlossen – die absolute, makellose Glattwand einer Betonfertiggarage oder einer gemauerten Version erreichen Sie damit aber trotzdem nicht. Zudem ist ein spezieller, individueller Außenputz (wie er eventuell an Ihrem Wohngebäude verwendet wurde) hier technisch nicht möglich. Sie können eine Stahlgarage nicht einfach selbst verputzen – bei einer Betongarage ist das hingegen überhaupt kein Problem!

Der größte Feind des Metalls: Tausalz im Winter:

Man muss kein Chemiker sein, um zu wissen, dass selbst das am besten verzinkte Metall extrem schlecht auf aggressive Tausalze und abtropfendes Schmelzwasser vom Auto zu sprechen ist. Einige wenige, ehrliche Stahlanbieter weisen in ihren Datenblättern sogar ausdrücklich darauf hin, dass der direkte Kontakt von „tausalzgetränktem Wasser“ mit den Außenwänden dringend zu vermeiden ist. Das ist zwar eine faire Aussage – Respekt dafür –, in der täglichen Praxis des Winters jedoch nur sehr schwer umzusetzen.




Die Bodenabdichtung: Ein bauseitiges Problem - also das Ihre!


Die extrem wichtige Abdichtung am Boden (am Übergang zum Fundament) erledigt ab Werk leider kein einziger Stahlanbieter bei der Montage mit. Diese Aufgabe wird Ihnen – wenn überhaupt – erst im Kleingedruckten „bauseits ans Herz gelegt". Das hat auch seinen logischen Grund: Wäre diese dauerhafte Abdichtung einfach und im Handumdrehen erledigt, wäre sie bei der Garagenmontage längst serienmäßig dabei!

Machen Sie diese Abdichtung in Eigenregie jedoch nicht penibel genau, drückt es Ihnen bei jedem Starkregen die Feuchtigkeit im Bodenbereich ungehindert in die Garage. Die glatte Stahlwand steht schließlich direkt auf einem Betonfundament – wie bitteschön soll das von ganz alleine dicht sein?

Zum ehrlichen Vergleich: Die Bodenplatte einer massiven Betongarage schließt absolut nahtlos und aus einem Guss mit den Seitenwänden ab! Zudem ist Beton unstrittig ein diffusionsoffener Baustoff. Dadurch regulieren sich die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit von Natur aus um Welten besser als in einer reinen Stahlbauweise. Wir schreiben hier ausdrücklich nicht, dass eine Betongarage im tiefsten Winter kuschlig warm oder garantiert frostfrei ist. Aber Schimmel und lästiges Kondenswasser finden Sie dort im Alltag wirklich kaum. Kommen wir nun aber wieder zurück zur Stahlbauweise!

Die Physik des Stahldachs: Das Vlies zaubert das Wasser nicht weg: 

Das bekannte Kondenswasserproblem wird in einer modernen Stahlgarage mit einem sogenannten Kondenswasserschutz (einem Vlies an der Deckeninnenseite) relativ gut gelöst. Solange man daran nicht spart, tropft es Ihnen zumindest nicht direkt auf den frisch polierten Lack. Aber diese Feuchtigkeit, die nun einmal physikalisch bedingt nur bei einem Stahldach entsteht, ist ja dadurch nicht plötzlich wie von Zauberhand verschwunden!

Sie wird vom Vlies innen an der Garagendecke lediglich wie von einem Schwamm „gehalten", damit es eben nicht tropft. Nach und nach wird diese Nässe dann wieder an die Raumluft abgegeben. Wie Kondenswasser entsteht, ist einfachste Schulphysik – und kein noch so cleverer Stahlanbieter kommt an den Naturgesetzen vorbei: Die geringfügig wärmere Luft innerhalb der Garage trifft auf das kalte Stahldach und kühlt schlagartig unter den Taupunkt ab. Es entsteht Schwitzwasser.

Das kann auch die beste Belüftung einer Stahlgarage nicht verhindern. Hier müssen Sie als Bauherren durch regelmäßiges, aktives Lüften im Alltag zwingend „mitspielen". Ansonsten zeigt der meist graue Kondenswasserschutz alsbald hässliche, dunkle Stockflecken – auf lange Sicht sind diese bei mangelnder Lüftung kaum zu verhindern. Dieser Kondenswasserschutz kann übrigens nicht einfach getauscht werden; da hilft am Ende nur das komplette Dach! Und das Märchen, dass man diese Flecken mal eben mit einer Bürste oder dem Staubsauger wegbekommt, erzählen wir Ihnen erst gar nicht. Ein Fall für die Gewährleistung ist das dann hinterher keinesfalls... Da heißt es vom Hersteller ganz schnell: „Sie haben eben zu wenig gelüftet!"

Realsatire im Netz: Wenn „Experten“ nachts Tropfen zählen: 

Wenn man die verschiedenen Ausführungen der Stahlanbieter im Internet dazu liest, muss man manchmal unweigerlich laut lachen.
Da schreibt ein Anbieter allen Ernstes: „Schleppen Sie möglichst keine Feuchtigkeit in die Garage ein." Ein absolutes Meisterstück der Fachberatung! Lassen Sie Ihren Pkw bei strömendem Regen also in Zukunft besser gleich draußen vor der Tür stehen? Beste Grüße an den Autodieb oder den Marder – warum genau sollten Sie dann überhaupt noch eine Garage kaufen?

Ein anderer Kollege ist wirklich noch lustiger. Gegen die bahnbrechenden Erkenntnisse dieses Fachmannes erscheint Albert Einstein wie ein blutiger Sonderschüler! Er hat – nach eigenen Angaben auf seiner Homepage!!! – über 5 Jahre lang (sicher wissenschaftlich exakt), die fallenden Wassertropfen in Garagen gezählt. Das nennen wir mal eine gründliche Fachanalyse, ganz großen Respekt!
Dabei wurde messerscharf festgestellt, dass in Betongaragen bis zu 6 Wassertropfen in einer einzigen Nacht abfallen – in Stahlgaragen aber maximal nur 4! 

Stellen Sie sich das bitte bildlich vor: Da sitzt der gute Kerl Nacht für Nacht mit der Taschenlampe in der Garage... und zählt... und zählt... bis 4, ohne müde zu werden! Eventuell waren die „Experten“ auch zu zweit, dann war die Zahlenmenge nicht ganz so groß und für beide mathematisch einfacher zu bewältigen. Ausgerechnet bei Beton, wo die Wassermenge angeblich „erheblich“ höher lag!

Man kann das natürlich noch drastischer und werbewirksamer darlegen: In einer Betongarage würden laut der hochwissenschaftlichen „Selbststudie" unseres Fachgenies exakt 44,44 % mehr Wasser von der Decke tropfen als in einer Stahlgarage. Ich denke aber, mit dieser mathematischen Glanzleistung überfordern wir den nächtlichen Tropfenfänger ein klein wenig... 😉

Ein ehrlicher Praxisbericht vom Garagen-Klaus: 

Das Ergebnis der besagten Tropfen-Studie verwundert mich im Alltag übrigens ein klein wenig. Wir nutzen nämlich nachweislich seit nunmehr 18 Jahren selbst eine Stahlgarage direkt an unserem Bürohaus in Wilsdruff. Unsere praktischen Erfahrungen sind da völlig anders! Diese Garage verfügt über einen ordentlichen Kondenswasserschutz und tropft deshalb absolut überhaupt nicht von der Decke.

Zugegeben: Ich habe darin auch noch keine einzige Nacht verbracht, um eventuelle Wassertropfen mit der Stoppuhr zu zählen. Meine tolle, aber wohl verständlicherweise recht misstrauische Frau würde es vermutlich kaum absegnen, wenn ich die Nacht plötzlich „anderswo" verbringe. Die Begründung einer „wissenschaftlichen Langzeitstudie über abfallende Wassertropfen in Fertiggaragen" würde ich zu Hause als Argumentation wohl nur sehr schwer durchbekommen... 😉

Sättigungsgrenzen und die Physik der Provision: 

Die zusätzlich angegebenen Luftfeuchtigkeitswerte dieses fleißigen Tropfenzählers kommentiere ich besser nicht weiter: Er spricht von stolzen 98 % Luftfeuchtigkeit bei Betongaragen. Ich freue mich aber ehrlich für den Analysten, dass er die Feuchtigkeit nicht gleich mit 115 % beziffert hat – das wäre werbetechnisch noch intensiver gewesen - physikalisch ist das allerdings unmöglich.

Die maximale relative Luftfeuchtigkeit beträgt 100 %. Wenn dieser Wert erreicht ist, ist die Luft vollständig mit Wasserdampf gesättigt. Jedes zusätzliche Gramm Wasser kann nicht mehr gasförmig bleiben und kondensiert sofort zu flüssigem Wasser (es bilden sich Nebel, Tau oder Wassertropfen)! Vollkommen logisch ist übrigens auch die dort abschließend dargelegte, wissenschaftliche Erklärung mit der Badewanne und dem heißen Wasser. Es kann eben auch Schaden anrichten, zu heiß zu baden... wie man unschwer erahnen kann!

Glücklicherweise bietet der gute Herr Fachberater aus Sachsen-Anhalt den wissensdurstigen Lesern direkt die passende Kauflösung an: Eine Stahlgarage komplett ohne Kondenswasserschutz! Hier liege die Luftfeuchtigkeit laut seinen Angaben plötzlich nur noch bei traumhaften 60 %. Mit Sicherheit haben diese Angaben des Zwischenhändlers absolut überhaupt nichts damit zu tun, dass eventuell die Provision beim Verkauf einer Stahlgarage etwas üppiger ausfällt und hierbei die mühsame Vorarbeit einer anständigen Zufahrtsprüfung wie bei Beton komplett entfällt. 

Alle anderen Stahlanbieter, welche den Bauherren die absolute Notwendigkeit des Kondenswasserschutzes dringend ans Herz legen, liegen da wohl komplett falsch – und wir übrigens auch!

Diese besagte Internetseite gibt es im Netz wirklich – ich bin mir aber nicht sicher, ob wir sie hier namentlich benennen dürfen. Lassen wir es also besser sein! Und nichts für ungut: Jeder kann sein Produkt darstellen, wie er möchte... wir mussten beim Lesen einfach nur herzlich lächeln. Und Lachen soll ja bekanntlich gesund sein – also danke für solche Beiträge! Jeder Bauherr darf selbst clever einschätzen, was hier der Wahrheit entspricht. Machen wir nun lieber weiter mit den harten Fakten!

Die versteckten Tücken im Winter -  kleine Wasserrinnsale an den Außenwänden: 

Das auch die dünnen Stahlwände bei tiefen Außentemperaturen im Inneren der Garage massiv anreifen (gefrieren) – gerade bei freistehenden Garagen –, verschweigt die Werbung gern. Dieser Reif taut logischerweise, sobald die Temperaturen über den Gefrierpunkt steigen. In der Folge laufen innen kleine, feine Wasserrinnsale an den Wänden nach unten auf den Boden!
Hier hilft Ihnen dann auch der beste Kondenswasserschutz an der Decke natürlich überhaupt nicht weiter. Das sind zwar keinesfalls riesige Wassermengen, aber empfindliche Ware, die in einem Pappkarton direkt auf dem Boden an der Außenwand steht... das lagern Sie dort im Winter besser nicht!

Das Märchen von den gewonnenen Zentimetern:

In der Werbung lesen Sie stattdessen lieber von geschätzten 4 bis 6 cm mehr Innenraum, die man durch die dünnen Stahlwände angeblich gewinnt. Das ist rechnerisch zwar absolut exakt, in der Praxis jedoch nicht wirklich tauglich. Die dünne Wand hat logischerweise handfeste Nachteile bei jeder Befestigung:

Das Anbringen der Elektrik (Schalter, Kabelkanäle, Steckdosen) ist in Stahl zwar realisierbar, aber wesentlich schwieriger und labiler als in einer Betonversion oder einem massiven Ziegelbau. Und das Wichtigste: Wenn Sie in die dünnen Stahlwände bohren, zerstören Sie an diesen Stellen unweigerlich die schützende Zinkschicht des Metalls! Hier müssen Sie nach dem Bohren unbedingt sofort nachversiegeln, sonst frisst sich der Rost ins Blech. Eine fertige, komplette Elektroinstallation ab Werk ist ausschließlich bei einer Betongarage möglich – bei Stahl müssen Sie alles im Nachgang bauseitig in Eigenregie realisieren.

Fenster, Türen und das Thema Einbruchschutz: 

Doppelwandige ISO-Fenster oder gar echte Sicherheitsverglasungen werden für Stahlgaragen auf dem Markt überhaupt nicht angeboten. Es handelt sich meist nur um einfach verglaste, billige „Kellerfenster“ mit simplen Kippflügeln – was schlichtweg aus den viel zu dünnen Stahlwänden resultiert.

Genau das Gleiche gilt für die Nebentüren: Es werden sinnvollerweise nur ganz einfache Stahltüren verbaut, da diese sehr schmal sind. Schwere Sicherheits- oder echte Isotüren sind hier – fachlich korrekt eingebaut – schlichtweg unmöglich! Alle namhaften Hersteller von zertifizierten Sicherheitstüren weisen in ihren Baubeschreibungen ausdrücklich darauf hin, dass die angegebene Einbruchsicherheit nur bei einer Montage in massiver Beton- oder Ziegelbauweise gegeben ist.

Eine einfache Blechtür in einer dünnen Stahlwand ist von Einbrechern natürlich um Welten schneller aufgehebelt als eine schwere Tür in einer stahlarmierten Wand aus massivem C37-Beton! Auch hier wieder unsere ehrliche Anmerkung: Zu knacken ist im Zweifel natürlich alles – aber am massiven Beton dauert es eben erheblich länger. Und viel Zeit haben ungebetene Gäste bekanntlich nicht!
Man sieht hin und wieder schicke, dicke Türen in Stahlgaragen auf Hochglanzfotos von außen. Was man Ihnen nicht zeigt: Diese Türen sind logisch breiter als die dünnen Stahlwände selbst und stehen im Innenraum unschön über! So ein Foto von innen sehen Sie verständlicherweise extrem selten – das ist optisch nämlich absolut nicht mehr schön. Und schwups... verlieren wir die so wichtig beworbenen 4 bis 6 cm mehr Innenraum an dieser Stelle direkt wieder... 😉 

Das ehrliche Schlusswort zur Stabilität: 

Als ehrliches Schlusswort zu diesem Thema: Die enorme Gesamtstabilität einer gemauerten Garage oder einer massiven Betonversion erreicht keine Stahlgarage der Welt! Eine echte Betonfertiggarage ist für alle Windlastzonen in Deutschland ausnahmslos zugelassen. Die verbiegt kein noch so starker Sturm, und die hebt – außer einem tonnenschweren Autokran – auch kein Unwetter jemals vom Fundament ab. Und, dass die extremen Unwetter in Zukunft unstrittig nicht weniger werden, steht wohl völlig außer Frage! 

Unser ehrliches Fazit zur Entscheidungsfindung: 

Niemand sagt oder schreibt hier, dass Stahlgaragen schlecht sind! Wenn Sie diese baulichen Fakten im Vorfeld kennen und im Alltag gut damit leben können, ist die Stahlbauweise ein absolut hervorragender Plan B. Auf diese Weise erleben Sie nach dem Kauf garantiert keine bösen Überraschungen oder Enttäuschungen, wenn Sie Ihre neue Garage in Betrieb genommen haben.
Und genau so ehrlich sagen wir Ihnen bei einer massiven Betongarage eben auch, wie die Dinge in der Praxis laufen! Unsere ungeschminkte Meinung und Expertise resultiert aus nunmehr 25 Jahren Erfahrung im professionellen Garagenverkauf von Stahl- und Betonkonstruktionen.

Unser Schlusswort: Warum wir selbst eine Stahlgarage nutzen: 

Wir schnacken nicht nur, wir leben das auch: Wir nutzen selbst seit vielen Jahren eine verputzte Stahlgarage direkt an unserem Bürohaus in Wilsdruff! Der dort zur Verfügung stehende, enge Platz und die statische Tatsache, dass diese Garage im hinteren Bereich direkt auf einer empfindlichen Wasserschutzmauer platziert werden musste, waren damals der ausschlaggebende Grund für die Stahlversion. Eine massive Betongarage wäre für diesen speziellen Untergrund viel zu schwer gewesen und war in diesem exakten Wunschmaß am Markt auch gar nicht verfügbar.

Genau aus diesem Grund können wir Ihnen aus tiefster eigener Praxiserfahrung berichten, wo die echten Vor- und Nachteile der jeweiligen Bauweisen liegen. Bei uns gibt es keine erfundenen Verkaufsmärchen und keine geschönte Schönmalerei – sondern ausschließlich klare, ehrliche Ansagen von Mensch zu Mensch. Und genau deshalb sind Sie doch heute sicher auch auf unserer Seite gelandet, oder?



Der Preis-Check: Ist Stahl wirklich noch billiger als Beton? 

Nebenbei gilt es mit einem weiteren, veralteten Vorurteil aufzuräumen: Bei gängigen Standardmaßen sind Sie in der Stahlbauweise mittlerweile keinesfalls mehr billiger als bei einer massiven Betongarage – auch hochwertiger Stahl ist auf dem Weltmarkt extrem teuer geworden! Es gab zweifellos Zeiten, da war eine Stahlgarage preislich deutlich günstiger als die Betonversion. Diese Zeiten sind jedoch endgültig vorbei.

Wohlgemerkt: Wir sprechen hier natürlich ausnahmslos von Stahlmodellen in ordentlicher, stabiler und dauerhafter Qualität – nicht von klapprigen Blechschuppen! Der echte Trumpf ist und bleibt in der Stahlbauweise die Flexibilität bei Sondermaßen, die in Beton statisch oder logistisch gar nicht mehr möglich sind, oder beispielsweise bei konischen Wandverläufen. Hier ist Stahl unbestritten der rettende Anker!

Statische Grenzen: Der werbeintensive Sockel-Trick:

Geht es jedoch um echten Hang- bzw. Erddruck, um den Bau einer Dachterrasse oder die Last von schweren Solarmodulen, dann sind Sie mit einer reinen Stahlgarage hoffnungslos auf dem falschen Dampfer! Auch wenn mancher Stahlanbieter im Netz kühn behauptet, das ginge alles problemlos... Nun, theoretisch geht im Handwerk fast alles – aber es sollte doch bitteschön im wirtschaftlich sinnvollen Bereich bleiben!

Wenn man beispielsweise eine Stahlgarage auf einen 60 cm hohen Sockel aus massiven Betonsteinen montiert und diesen Sockel dann 50 cm hoch mit Erde anfüllt... nun, dann haben Sie rein rechnerisch natürlich eine „Stahlgarage mit Erdanschüttung“. Vollkommen logisch! Und mit dieser extra gemauerten Zusatzwand aus Beton oder schweren L-Elementen sparen Sie am Ende ja sogar noch ein paar Zentimeter von der eigentlichen Stahlwand ein.

Das könnte man im Internet jetzt natürlich wahnsinnig clever und werbeintensiv darlegen. Aber über die enormen Zusatzkosten für diese extra Beton-Zusatzwand oder die gestalterisch extrem schwierige Torlösung an der Vorderseite... nun, darüber lesen Sie in der Hochglanzwerbung der Stahlanbieter (die so etwas anbieten) verständlicherweise erst einmal gar nichts!

Ganz ehrlich: Da können Sie sich auch ein Diesel-Notstromaggregat auf den Pkw-Anhänger packen, dieses während der Fahrt voll laufen lassen und der lieben Greta stolz übermitteln, dass Sie ab heute nur noch rein elektrisch fahren – das wäre vom Prinzip her gar nicht so viel anders! 😉 Auch hier entscheiden am Ende natürlich ganz allein Sie als Bauherren, was für Ihr Grundstück die beste, ehrlichste und wirtschaftlichste Lösung ist.ebenbei - bei Standardmaßen sind Sie in der Stahlbauweise mittlerweils keinesfalls mehr billiger als in Beton - auch Stahl ist teuer geworden. Es gab Zeiten, da war eine Stahlgarage preislich günstiger als die Betonversion, diese sind aber wirklich vorbei und wir meinen damit natürlich Stahlmodelle in ordentlicher und dauerhafter Qualität!!! Bei Sondermaßen, welche in Beton nicht möglich sind oder z.B. bei konischen Wänden, ist Stahl unbestritten der "Rettungsanker!

Bei Hang- bzw. Erddruck, bei Terrassenbau oder Solarmodulen sind Sie mit einer Stahlgarage "hoffnungslos auf dem falschen Dampfer...", auch wenn mancher Stahlanbieter schreibt - das ginge....??? Es geht alles - aber es sollte doch im "sinnvollen Bereich" bleiben. Wenn man z.B. eine Stahlgarage auf einen 60cm hohen Sockel aus Betonsteinen montiert, diesen Sockel dann 50cm hoch mit Erde anfüllt...da haben Sie eine Stahlgarage mit Erdanschüttung...voll logisch..! Und mit dieser Zusatzwand aus Beton oder L - Elementen sparen Sie ja sogar noch ein wenig von der Stahlwand...könnte man werbeintensiv darlegen und über die Kosten für die Beton - Zusatzwand oder die dann "schwierige Torlösung" vorne - da lesen Sie eher nicht ganz so viel...! Da können Sie auch ein Diesel - Notstromaggregat auf Ihren PKW - Anhänger packen und der "Greta" stolz übermitteln - Sie fahren nur elektrisch...es wäre gar nicht so viel anders! Auch hier entscheiden natürlich wieder die Bauherren, was für Sie die beste Lösung ist...!


Im Folgenden gehen wir auf den Aufbau der Stahlgaragen etwas näher ein. Das Wichtigste bei Stahlgaragen ist eine Vollverzinkung aller Bauteile. Eine weiße Lackierung (innen), anstatt einer Vollverzinkung, ersetzt diese keinesfalls. Nur so erreichen Sie eine lange Lebensdauer der Garage. Natürlich ist eine einfache Lackierung billiger in der Herstellung und nur deshalb wir das dann auch so ausgeführt. So sollten auch die Dachbleche galvalume-verzinkt sein - diese Verzinkung wird allgemein als wesentlich dauerhafter gesehen, als einfache Verzinkungen. Mancher Anbieter beschreibt dies mit 5x längerer Lebensdauer...das lassen wir einfach mal so im Raum stehen.



Einfach verzinktes Blech ist für den "Außeneinsatz" eher weniger geeignet. Die Zinkschicht wird auf lange Sicht von Feuchtigkeit angegriffen oder evtl. durch Anstoßen mit anderen Gegenständen beschädigt. Nach einigen Jahren sieht eine so verzinkte Wand optisch auch unschön aus. Alu - Zinkblech, welches auch Galvalume genannt wird, bietet hier einen wesentlich besseren Schutz auf Grund des Aluminium - Anteils in der Beschichtung. Diese hat i.d.R. ca. 55% Aluminium und 45% Zink. Das kann natürlich etwas variieren.



Auf Grund der so entstehenden, hohen Kossosionsbeständigkeit kann ein solches Trapezblech wunderbar für Dach- oder Wandelemente einer Garage eingesetzt werden. Im linken Foto sehen Sie eine Innenwand in der Zinkoptik. Diese Wände sind relativ glatt und ein Reinigen oder Abwischen ist relativ problemlos. Hier entsteht so ein Vorteil z.B. gegenüber angebotenem "Innenputz" - welcher dann nur recht schwierig (bei Verschmutzungen) wieder gereinigt werden kann.

Im mittleren und rechten Foto sehen Sie den gekörnten Außenputz, welcher auf Kunstharzbasis hergestellt wird und sich mit der feinen Körnung den meisten Wohngebäuden optisch gut anpasst. Dieser Außenputz kann in 7 Farben (klinkerrot, braunbeige, anthrazit, dunkelgrün, pastellgelb, alpinweis oder steingrau)
frei gewählt - oder problemlos mit handelsüblichen Fassadenfarben überstrichen werden. Die Wände bestehen aus aneinandergereihten Stahlkassetten (200mm), welche so eine gute Stabilität erbringen. Aus unmittelbarer Nähe wären leicht sichtbare Fugen erkennbar - aus etwas größerer Entfernung sind diese nicht mehr erkennbar.

Die Dachlende ist seitlich mit dem Dachgefälle mitlaufend und überdeckt im Bereich der Rückwand die Dachrinne, welche aus Kunststoff besteht. Sie können diese inkl. dem Fallrohr in weiß, hellgrau oder anthrazit erhalten. Das Fallrohr wird bis OK-Boden geliefert - der Anschluss muss dann bauseits erfolgen. Die Garagendächer haben im Standard eine Dachlast von 125kN/m² - was an den meisten Orten in Deutschland genügt. Wir können diese Garagendächer bei Bedarf bis 350kN/m² verstärken. Wir prüfen bei jeder Anfrage die Schneelast am Ort - darum müssen Sie sich nicht kümmern.

Bei den Stahlgaragen sind oft Anzahlungen fällig und auch nicht unüblich - gehen Sie hier nicht ins Risiko und fordern Sie eine Bankbürgschaft an oder sichern Ihre Anzahlung durch andere geeignete Lösungen, wie z.B. eine Vorauszahlungsbürgschaft - Anbieter dafür gibt es viele! Denken Sie stets daran - leisten Sie als Kunde (gleich wo) eine Anzahlung ohne "Rückversicherung", tragen Sie das Insolvenzrisiko. Der Anbieter, an welchen Sie eine Anzahlung leisten, ist nicht verpflichtet Sie darauf hinzuweisen.


Bei Garagentoren empfielt es sich immer, diese mit einem Torantrieb auszustatten. Bei den Stahlgaragen werden hier die neuen Antriebe von Novoferm eingesetzt.

Diese werden nach entsprechender Torgröße geplant. Die modernen Antriebe können auch mit einer Steuerung über Mobility APP „smartGarage“ betätigt werden. Fragen Sie uns für weitere Informationen einfach an. Auf allen Fotos der Torantriebe sehen Sie den wichtigen Kondenswasserschutz an der Garagendecke. 


Dies als erste kleine Einführung in die "Welt der Stahlgaragen"! Fragen Sie uns jederzeit gerne an!

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