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Fundamente bei Betongaragen - hier etwas genauer beleuchtet....!


Sie sehen in den unteren Fotos drei Beispiele. Das Fundament selbst ist sehr ordentlich ausgeführt und i.d.R werden auch nicht zwei Sätze Unterlegeplatten nebeneinander verwendet, sondern immer nur eine Unterlegeplatte eingesetzt (natürlich mehrere Platten übereinander, wenn Toleranzen in der Höhe ausgeglichen werden müssen). Können die wenigen Zentimeter Fundament, welche im Normalfall über die Garage überstehen, nicht gebaut werden (z.B. bei Grenzbebauungen), ist eine Doppelverlegung kein Fehler, halbiert man doch so den Druck an der Kante, welcher auf jeder dieser Platten liegt und verbreitert so die Auflage auf dem Fundament. Im linken Foto ist die Position der Platten wohl ideal, die Position im mittleren Foto ist auch noch OK. Das rechte Foto soll nur als Beispiel dienen, wie wir es NICHT machen können. Ist ein Fundament also zu schmal, würden diese Platten nicht mehr vollständig aufliegen - wir können nicht montieren. Deshalb ist die Einhaltung der Maße der Fundamente (Fundamentplan) wirklich wichtig.


                                  OK!                                                                   Noch OK!                                                                  Nicht mehr OK!

Die Fundamente unterliegen durch die Punktauflagen einer Durchbiegung und müssen immer stahlarmiert sein. Natürlich ist bei jedem Fundamentplan auch ein Bewehrungsplan dabei. Bauen Sie keine Fundamente ohne diese Bewehrung! Es wäre ein "Eigentor" - Sie laufen Gefahr, dass das Sterifenfundament bricht.

Kann bei den Streifenfundamenten für Betongaragen Stahlgranulat anstatt des Bewehrungsstahles eingesetz werden? Die klare Antwort ist hier: NEIN!

Stahlgranulat (Stahlfaser) kann herkömmliche Bewehrungsstäbe (wie Matten oder Eisen) nicht vollständig ersetzen, da es nicht die notwendige Zugfestigkeit für tragende Bauteile (tragende Konstruktionen) erreicht. Es bietet keine statische Tragfähigkeit, die Zuglasten - welche der Bewehrungsstahl aufnehmen kann - kann Stahlfaser nicht übernehmen. Die werden Sie überall in der Fachpresse auch so finden - auch dort wird klar dargelegt:

Für tragende Bauteile wie Decken, Stützen oder Fundamente ist herkömmlicher Bewehrungsstahl zwingend erforderlich.


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